Lebenszykluskosten (LCC), Wirtschaftlichkeit und rechtlicher Rahmen bei Sanierungen

Dipl.-Ing. Bernhard Sunitsch,
Institut für Konstruktion und Materialwissenschaften, AB Baubetrieb, Bauwirtschaft und Baumanagement

Als Lebenszykluskosten (LZK) eines Objektes versteht man im Allgemeinen die Summe aus Erst- und Folgekosten. Obwohl mittlerweile bekannt ist, dass im Objektlebenszyklus die Folgekosten ein Vielfaches der Erstkosten betragen, werden Investitionsentscheidung in der Regel immer noch auf Basis der Erstkosten entschieden. Speziell bei der Gebäudesanierung stellt sich im Zusammenhang mit den Kosten in erster Linie immer wieder die Frage nach den Folgekosten und der Rentabilität einer Sanierungsmaßnahme. Fehlentscheidungen in der Planung, die in weiterer Folge meist zu hohen Folgekosten führen, könnten durch interdisziplinäre Planungsprozesse vermieden werden. Anhand von Beispielen werden Wirtschaftlichkeitsvergleiche und LZK-Ermittlungen durchgeführt (Systematik, Gliederung, Normen und Richtlinien), sowie rechtliche Aspekte, Fördermöglichkeiten, interdisziplinären Planungs- und Abwicklungsprozess bei Gebäudesanierungen mit einbezogen.

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